Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg- Universität Mainz

II. Medizinische Klinik
und Poliklinik

Kardiologie, Angiologie         und Internistische Intensivmedizin

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2008/2009/2010
Dr Thomas Jansen

Dr. Thomas Jansen                                 Träger des Margarete Waitz- Forschungsstipendiums                           für den Zeitraum 2008-2009 und 2009-2010

Zusammenfassung des Forschungsaufträge von Dr. Thomas Jansen als Stipendiatdes Margarete Waitz-Forschungsstipendiums für den Zeitraum 2008 / 2009 / 2010

Dr. Thomas Jansen war als Stipendiat von Oktober 2008 bis Sommer 2009 zu einem Forschungsaufenthalt an der Emory University (Atlanta, USA) im Labor von Professor Dr. David Harrison. Inhaltliche Schwer- punkte seiner Arbeit lagen im Bereich der Inflammation, vaskulären Biologie und Bluthochdruckforschung.

Im Labor von Professor Harrison wurde in der Vergangenheit die bahnbrechende Entdeckung gemacht, dass T-Zellen in die Entwicklung des Bluthochdrucks involviert sind. In zwei Projekten sollte Dr. Thomas Jansen die Hypothese testen, welchen Einfluss aktivierte T-Zellen auf die Blutdruckregulation haben.

Auf zwei unterschiedliche Arten war es möglich diese Hypothese zu testen.

Durch die direkte Stimulation des Immunsystems in der Maus mittels eines Antigens (P. gingivalis).

Mit einem transgenen Mausmodell, in dem durch die Applikation einer spezifischen Peptidsequenz, ein bestimmtes T-Zellmuster exprimiert wurde.

In einem weiteren Projekt untersuchte er das T-Zell-Homing unter dem Einfluss von Angiotensin-II in humanem Fettgewebe.

Anhand eines “humanized mouse model” wurde menschliches Fettge- webe einer Person, die einer Magenbypass-OP unterzogen wurde, in eine NOD-SCID Maus implantiert. Diese Mäuse sind immundefizient. Von dem gleichen Patienten kam eine Blutprobe, aus der T-Zellen extrahiert wurden. Hintergrund des Projektes war, dass im Mausmodel beschrieben wurde, dass es zu einer massiven T-Zellinfiltration nach Angiotensin-2 Infusion in das perivaskuläre und paraaortale Fettgewebe kommt.

Das dritte Projekt sollte den Einfluss von Angiotensin-II auf Natural Killer T-Zellen (NKT- Zellen), einer T-Zellsubpopulation, die in der letzten Zeit sehr ins wissenschaftliche Interesse getreten ist charakteri- sieren. Es war möglich, mit verschiedenen Knock-out Modellen, wie dem CD1d oder J-alpha Knock-out, den Einfluss von „oxidized lipids“ und Varianten von T-Zellrezeptoren in der Genese des Bluthochdrucks zu erforschen.

Im Rahmen des integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) und der Kooperation mit Professor Thomas Renne hatte sich dann im Sommer 2009 - nach Rücksprache mit Prof. Münzel und Prof. Harrison - die Möglichkeit ergeben, am Karolinska Institut in Stockholm ein Forschungsprojekt zu übernehmen. Bisher schwerpunktmäßig im Forschungsbereich der Inflammation und Hypertonie eingesetzt, konnte durch den Wechsel in die AG von Thomas Renne eine Ausbildung mit der Verbindung von vaskulärer Biologie und Blutgerinnung erfolgen, die für den Standort Mainz und den IFB von herausragender Bedeutung sein würde.

Das Projekt hat sich mit der Aufklärung der molekularen Mechanismen des hereditären Angioödems Typ III befaßt.

In einem zweiten Projekt wurde die Funktion der cGMP abhängigen Protein Kinase (PKG) in Endothelzellen spezifisch untersucht.

 

 

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